Am 27. und 28. April fand der diesjährige Future Music Camp statt, eine Kombination aus Konferenz und BarCamp der Musikbranche, veranstaltet von der Popakademie Baden-Württemberg. Und ich hatte die Möglichkeit, eine Session zum Thema Online-Musikmarketing am Beispiel von Rock- und Metalbands zu leiten, mit dem Namen „Rock und Metal im Social Web“.

Future Music Camp: Informative Veranstaltung, exklusives Publikum

Den zweitägigen Future Music Camp haben hauptsächlich Studierende der Popakademie besucht. Natürlich waren auch wichtige Figuren der Musikbranche dabei, unter anderem Speaker von Sony und Warner Music, sowie einige Unternehmer. Größtenteils waren es aber Studierende und Ehemalige der bekannten Hochschule anwesend. Die Veranstaltung eignete sich aus diesem Grund nicht besonders gut zum Netzwerken.

Auch der BarCamp-Charakter ging verloren und das schon Wochen vor Beginn der Veranstaltung. Denn die Sessions nach der Konferenz wurden im Vorfeld ausgewählt und im Programm ausgeschrieben. Trotzdem waren es zwei sehr informative Tage voller Erkenntnisse rund um die Themen Musik-Streamingdienste, Playlist-Marketing, YouTube in der Musikbranche, Live-Streaming und allgemein neue Technologien in der Unterhaltungsindustrie.

„Rock und Metal im Social Web“: Digital-Strategien im heutigen Musikmarketing

 

Meine Session fand am ersten Tag des FMCs statt und war ganz gut besucht – für mich eine tolle Überraschung. Kurz zusammengefasst ging es in der Session um erfolgreiche Digital-Strategien und nicht ausgenutztes Potenzial im heutigen Musikmarketing, die ich am Beispiel von Rock- und Metalbands erläutert habe. Eine Zusammenfassung:

Wichtigste Onlinemarketing-Maßnahmen für Musiker

  1. Eigene Website ist unerlässliche Grundlage für Marketing und sollte ein Marketingziel verfolgen
  2. Die Investition (von Zeit oder Geld) in einer modernen und benutzerfreundlichen Website lohnt sich
  3. Nur die Social Media Konten benutzen, die auch gepflegt werden können
  4. Verhalten der Nutzer im jeweiligen sozialen Netzwerk beachten
  5. Soziale Netzwerke möglichst nicht untereinander verbinden
  6. Social Media lebt von Authentizität
  7. Verschiedene Inhalte für verschiedene Plattformen
  8. Audiovisuelle Inhalte funktionieren besonders gut, vor allem Live-Videos
  9. Trends: Live-Video-Übertragung, Sing! Karaoke App, Twitch Creative und IRL, Podcast
  10. Marketing braucht Strategie!

Wie in der Session versprochen findet ihr hier die Folien meiner Präsentation Rock und Metal im Social Web. Die informative Grafik mit den für Musiker relevanten Plattformen stammt vom Artikel „Die drei Stufen von Online Musik Marketing & -Promotion“ vom Musikmarketing Magazin.

Vielen Dank an die Teilnehmer der Session für die Aufmerksamkeit und das positive Feedback und auch an die Popakademie und an die Organisation vom Future Music Camp für die coole Veranstaltung.

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